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EMAGIC`S LOGIC AUDIO PLATINUM 4.6

Es ist für uns von äußerster Wichtigkeit, dass man sich auf ein Audiotool verlassen kann, wenn es darum geht, High-End-Recordings in Realtime durchzuführen. Und wenn man später noch herausragende Dinge im Masteringbereich zaubern kann, die mit keinem anderen Tool in dieser Preisklasse möglich sind, ist das Grund genug für uns, eine Empfehlung auszusprechen.

Wer eine vollständige Ausstattung im Aufnahme- und Masteringbereich benötigt, sollte am Platinum 4.6 von Emagic nicht vorbeigehen.

Mit Empfehlung vom gesamten Team der
Timeport-Studios Deutschland

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Was ist Eurer Meinung nach die Zukunft im Studiobereich?

Das ist klar ersichtlich: High-End-Studios gehen immer mehr in Richtung "Projektstudios" und diese waren ja bekanntlich früher
nicht in der Lage, Highend-Aufnahmen zu machen.

Projektstudios? Also PC mit Mischpult?

Naja ... nicht ganz so easy gesagt, aber die meisten Studios setzen
ihr großes Equipment nur noch ein, weil das mal eine Stange Geld
gekostet hat. Alles wird kleiner, aber die Qualität bleibt!

Was ist Eurer Meinung nach die Zukunft bei Studiogeräten?

Die Computertechnik erhält immer mehr Einzug und virtuelle Sampler
wie der EXS 24 von Emagic sind die Vorreiter dafür, dass der PC in
ca. einem Jahr stationäre Geräte einfach "wegpusten" wird. Das MP3-
format wird sich stark durchsetzen. Die Effekt-Racks für die Audio-software sind beachtlich und ersetzen so manches DM 4000 Gerät.

Welches Equipment würde für eine sehr gute Produktion ausreichen?

Ein PC mit Midi-Steuerung, ein Logic Platinum 4.x und eine DSP-Factory von Yamaha, die von Logic ohne Probleme angesteuert wird.
Alles weitere läßt sich dann von diesem System ableiten. Zum Bsp.
ein Mischpult und stationäre Geräte. Immerhin ist man mit dieser
Ausstattung in der Lage mit 24-bit bei 48 kHz aufzunehmen. Und der
Sound den man bekommt, stellt so manche Produktionen in den
Schatten. Der Preis ist mehr als akzeptabel.

Der Musikmarkt bietet ständig neue Geräte, ist man out, wenn man diesen Weg nicht mitgeht?

Du bist out, wenn du den Computerweg nicht mitgehst, denn auf diesem Weg bekommst Du als Tüftler alles hin, du mußt nur dein
Handwerk verstehen. Für uns sind neue Geräte nur eine Art ver-

verkürzung der Produktionszeit.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Cubase und Logic?

Da gibt es hunderte. Aber allein die Plug-In-Technologie von Logic
spricht Bände. Cubase ist längst nicht soweit. Aber Steinberg hat
andere Marktrenner und dazu gehört ohne Umwege Wavelab.

Was haltet Ihr von Produkten wie den Musicmaker? Gibt es da wirklich Chancen für Newcomer?

Klar. Als Komiker! Die Qualität überzeugt, aber wir kennen eigentlich nicht einen, der es mit einem solchen Tool auch nur in die Nähe des Musikmarktes geschafft hat und offen gesagt, sind diese Tools nicht wirklich für ernsthafte Musiker.

Wo beginnen bei Euch Referenzen?

Falls Du darauf anspielst, wer schon alles bei uns aufgenommen hat, dann müssen wir dazu sagen, dass sind für uns keine Referenzen. Referenzen fangen für uns bei Alben an, die zu 90% so gut produziert
sind, dass der Zuhörer nicht mehr weiß, welches Lied cooler ist. Und
diese Art zu produzieren, ist leider Mangelware geworden.

Gibt es Geräte, auf die Ihr nicht verzichten könnt?

Ja. Zunächst wäre da Logic und der EXS 24 Sampler. Beides ist so
extrem flexibel, dass es unglaublich ist. Unser DMPro 5 als Drum-
module würden wir auch nicht hergeben, mit dem Ding lassen sich
irre Sounds zaubern, gerade wenn man diese durch den Sampler
jagt. In der Mischpulttechnik waren wir die ersten, die mit dem Studio-
masterpult gearbeitet haben, bevor es zur Auslieferung kam. Offen
gesagt: das Pult beweißt, dass man keine DM 100.000 für die Mischtechnik ausgeben muss ...


 

Interview
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